Am Rande von Bethlehem

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Gedanken und Verhalten der Randpersonen

Nächste Aufführung: 9.12.2012 - 17:00 Uhr

Dieses Stück ist auch als Audio-Buch (MP3) verfügbar. Kostenloser Download

In seinem Weihnachtstheater „Am Rande von Bethlehem“ hat sich Peter Schneider Gedanken gemacht, wie die Botschaft über die Geburt dieses Kindes auf die Randpersonen wirken könnte. Was machen  einfache Menschen z.B. die Hirten, wenn eine geheimnisvolle aber mächtige Stimme sie auffordert, ihre Herden im Stich zu lassen und nach Bethlehem mit einem ungenauen Auftrag zu gehen? Die sagenumwobenen drei Könige oder Weisen, die von einem Stern geführt worden sein sollten, verführen den Autor, sie in Wunschgestalten zu stecken, die etwas suchen. Ein Heiler aus  Ägypten sieht in dem Stern ein Zeichen für die Entdeckung eines Heilmittels gegen den Tod, ein Mathematiker aus Griechenland deutet das Erscheinen des Sternes mit der wissenschaftlichen Erkenntnis zum Verstehen der physikalischen Gesetze und ein Philosoph aus Indien erhofft sich den Friedensgedanken in allen Herzen. 

Unter welch schrecklichem Stern stand die Geburt des neuen Messias. Herodes ließ alle Knaben inBethlehem töten. Welch ein Preis um an der Macht zu bleiben.

Aber mit der Geburt dieses Kindes verknüpfte sich bei dem alten Simeon und der Seherin Hanna die Hoffnung, dass seine Lehre als Leitlinie  nicht die Gnade, sondern die Liebe und das verzeihende Verständnis haben würde, eine Lehre, die heute kaum noch das Hauptanliegen ist.

Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte ohne die Hauptpersonen