Der Rattenfänger

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Eine sozial-kritische Geschichte in Anlehnung an das bekannte Märchen vom Rattenfänger von Hameln

2 Akte und 7 Bilder

Das kranke Kind des Schatzmeisters wird von der Mutter gepflegt. Der aus dem Rathaus heimkehrende Schatzmeister sieht darin unnützes Getue und schlägt seine Frau. Eine Ratte erscheint und schnuppert an dem Kind. Sie wird verjagt.

Der zweite Bürgermeister und seine Frau schimpfen ihr Kind, weil es seinen Teller nicht leer essen will. Als es weint, wird es geschlagen. Es kommen zwei Ratten.

Die kranke Frau des Bürgermeisters wird von ihrem eitlen Mann gequält. Als Ratten erscheinen, verjagt sie der Bürgermeister.

Die Frau des Schatzmeisters ist beim kranken Kind eingeschlafen. Als die Ratten erscheinen, taucht eine geheimnisvolle Gestalt auf und beginnt mit einem beschwörenden Flötenspiel. Die Ratten flüchten und das Kind wird gesund.

Das Kind des zweiten Bürgermeisters sitzt am Tisch und weint. Als auch hier die Ratten erscheinen kommt der Flötenspieler. Sein Lied vertreibt nicht nur die Ratten, es tröstet das Kind, das fröhlich allen Kummer vergißt.

Die Frau des Bürgermeistersliest in dem Buch, das der Bürgermeister verboten hat. Beim Erscheinen der Ratten fällt sie in Ohnmacht. Der Flötenspieler vertreibt die Ratten und gibt der Frau den Lebensmut wieder.

Pause

Im Rathaus beraten die verantwortlichen Herren. Der geheimnisvolle Fremde biete sich an, die Ratten zu vertreiben. Dies gelingt ihm, aber man verweigert den Lohn. Man wirtft ihm Holzknöpfe vor die Füße. Er übt Rache an den Betrügern.